Outfit // Regenjacken und Andenken

Als wir beschlossen nach Mexiko zu fliegen um dort unser Auslandssemester zu verbringen dachten wir an alles Mögliche, jedoch nicht aber an die Regenzeit.
Nach einiger Recherche über Mexico City wurde uns dann aber bewusst, dass es durchaus ganz schön viel regnen kann.
Regenjacken packten wir jedoch aus verschiedenen Gründen trotzdem nicht in unser Reisegepäck.
Ich bin eher so der „was wir nicht haben, müssen wir eben kaufen“-Typ. Ich habe ja schließlich auch keine komplette Winterausrüstung für unseren New York Trip im Februar eingepackt. Ich möchte mir lieber einiges vor Ort kaufen, habe einerseits so einen Grund mehr auf Shoppingtrips zu gehen und andererseits habe ich dann auch eine viel engere Bindung zu meiner Kleidung, die ich hier oder dort gekauft habe und werde bei jedem tragen der tollen Teile an vergangene Momente erinnert.

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Zurück nach Mexiko und so auch zurück zum Regen.
Als es hier mit der Regenzeit in die heiße Phase ging musste ich mich dann doch so langsam mal umschauen und nach einer geeigneten Regenjacke Ausschau halten. Meine oberste Priorität galt natürlich dem Gedanken, dass sie mich trocken halten soll, dazu kam aber auch noch der Fakt, dass sie kein Vermögen kosten sollte und ebenso wollte ich nicht Aussehen, als hätte man mich in eine alte Mülltüte gewickelt. Sie sollte eben nicht nur funktionieren, sondern auch noch stylisch sein.
Flo wurde dann direkt bei Decathlon fündig, für mich gab es dort jedoch nicht wirklich etwas brauchbares.

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Die Suche ging also weiter für mich!
Ich landete bei Zara, die einige Regenjacken hatten aber nur die eine, die mir so gut gefiel, dass ich sie haben wollte. Wie das nun mal eben so ist, es gab sie nicht mehr in meiner Größe. Da ich aber ein super shopping Schlaufuchs bin, fragte ich die nette Verkäuferin einfach, in welcher Filiale meine Größe noch verfügbar war. Und siehe da, nur 2 klitzekleine Bahnstationen später stand ich in einer weiteren Zara Filiale und ein hilfbereiter Mitarbeiter kletterte im Lager umher um mir mein Exemplar reichen zu können..:)

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Mit super duper Regenjacke, die nicht nur den fiesen, sintflutartigen Regen abhält sondern auch noch mega aussieht verließ ich den Laden und war überglücklich.
Seit dem war sie fast im Dauereinsatz um mich vor dicken Tropfen zu schützen.

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Regenjacke – Zara (ähnliche hier) | Pullover – H&M (ähnlicher hier) | Tasche – MCM (ähnliche hier) | Hose – Monki | Socken – Forever21 (ähnliche hier) | Schuhe – Nike

Fotos: Florian Anhorn

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Monatsrückblick: September!

Letzten Monat war es unerwartet still um mich. Es geht manchmal eben nicht nach meiner Nase…

Ende August bis Anfang September hat es geregnet und geregnet und noch mehr geregnet. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel es geregnet hat…

Regen

Es hat so doll geregnet, dass in Xochimilco die Flüsse übergelaufen sind.
Schade nur, dass wir zu der Zeit in Xochimilco in der Uni waren, denn die Bahn fuhr nach der Überschwemmung nicht mehr, der Verkehr war eine riesen Katastrophe und wir mussten den UBER-Fahrer mit einigen Überzeugungsküsten bequatschen, dass wir doch bitte bitte nach Hause müssen…
Ich kann euch sagen: ES HAT FUNKTIONIERT!!! Wir haben zwar fast 3 Stunden für läppische 17km gebraucht, aber yeah!;)

Als wären monsunartiger Regen und sintflutartige Überschwemmungen noch nicht genug, gab es am Tag danach ein Erdbeben.
Ziemlich beängstigend, wenn man aus dem friedlichen Deutschland kommt, dort wo es niemals Hurricanes oder gar Erdbeben gibt.
Wir hatten aufjedenfall ganz schön schiss!
Da glücklicherweise aber nicht viel passiert ist und unser Vermieter uns mit beruhigenden Worten besänftigte, war der Schock darüber schnell vergessen. Unifrei war am Tag danach trotzdem, denn einige Gebäude mussten vor erneutem Betreten erst begutachtet werden.

Flori hat sich vom Erdbebenschreck und dem super fettigen und scharfen Essen dann passenderweise noch eine kleine Magenverstimmung eingefangen, die es dann mit Schonkost auszukurieren galt.

Pozole

Am Dia Independencia haben wir traditionell die leckerste Pozole gegessen und sind dann entspannt bei schönster Abendsonne durch Coyoacan spaziert, denn hier war ordentlich was los!
Abends haben wir im Schlafanzug und einer Tasse Yogitee, das riesige Feuerwerk von unserer kleinen Dachterasse aus bestaunt.

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Und dann?
Ja dann erreichte uns auch schon das zweite Erdbeben… diesmal ganz schön heftig! Einige Häuser stürzten ein und auch Menschen kamen ums leben. Unser Vermieter, der schon seit 67 Jahren in Mexico City lebt, erzähte uns, dass er noch nie ein so starkes Erdbeben gespürt habe, selbst das vor 32 Jahren ist nicht so stark gewesen.

Kirche

Bei uns in Coyoacan ist zum Glück nichts schlimmes passiert. Lediglich vom Kirchturm ist ein Stück runtergekommen.

Weinflasche

In unserer Wohnung ist nur eine angefangene Weinflasche zu Bruch gegangen, im Haus unseres Vermieters sind ein paar mehr Dinge runtergefallen. Aber zum Glück ist niemand aus unserer näheren Umgebung zu Schaden gekommen.

sushi

Auf den Schreck haben wir uns erstmal dazu entschieden selbst Sushi zu machen und es war super super lecker…

Ende September waren wir zum ersten mal im riesigen Viveros Park bei uns um die Ecke. Da ist die Natur, die wir hier täglich vermissen, vorallem weil die Luft hier so unglaublich schlecht ist.

Viveros

Wenn mir nochmal einer erzählt, dass in Berlin schlechte Luft sei, dann hat er/sie noch nie wirklich schlechte, nach Abgasen stinkende Luft geatmet!
Das war in dem riesigen Park, der eher schon ein kleiner Wald ist, anders. Dort duftet es nach Nadelbäumen, Erde und Wald. Wir haben uns so sehr gefreut, dass wir uns sofort die Schuhe auszogen und unsere blanken Füße im feuchten Gras positionierten. 🙂

Am nächten Tag sind wir direkt wieder hin und haben jetzt jeden Dienstag ein Jogging-Date im Park.

Zeichnung

Die letzte Septemberwoche haben wir aufgrund des Erdbeben-Uni-freis (und weil wir jetzt eigentlich auf Hiddensee wären mit unserer Zeichengruppe) in eine Zeichenwoche getauft. Jeden Tag wurde gezeichnet und gemalt, was das Zeug hielt.

Das war mein oder eher unser September, ganz schön viel Erdbeben und Wasser aber es war auch irgendwie schön…

Straße

Im Oktober kommen wieder mehr Beiträge – Indianer Ehrenwort! 😉

Liebst, Anne 🙂

Monatsrückblick: Tschüss August!

Tschüss August! Es war schön mit dir.

Der erste volle Monat, in dem wir in Mexico City wohnen, ist rum.
Das ging schnell und andererseits fühlen wir uns super wohl und für uns ist es schon total normal in Mexico City zu sein und hier zu leben.
In diesem Monat hat die Uni angefangen und wir sind schon voll drin im mexikanischen Studentenleben, haben aber dennoch viel Zeit ins Museum zu gehen oder uns andere super interessante Mexico Dinge anzuschauen. Die Stadt ist so riesig, dass man selbst in einem halben Jahr nicht alles gesehen haben kann…:)
Das heißt umgekehrt aber auch, dass man unendliche Stunden in der Metro, im Bus oder zu Fuß auf dem Weg irgendwo hin ist..

Nunja fangen wir mal mit dem Monatsrückblick von vorne an.
Direkt zu Beginn des Augustes, sind wir zum ersten Mal Pizza essen gegangen hier in Mexico und waren super überrascht wie lecker und italienisch die Pizza war. Wir waren zwar bei einem Italiener, aber man kann sich hier auf nichts verlassen. 😉

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In jedem noch so kleinen Lokal steht Maggi auf dem Tisch, sowie Worcester Sauce und eine wirklich eklige, scharfe nach Essig schmeckende, rötliche Sauce die auch „Valentina“ genannt wird. Flo hat alle Saucen auf seiner Pizza ausprobiert und fand alles mega eklig.:D

Dann waren wir im August auch zum ersten mal im Centro Historico und haben für Flo eine Gitarre gekauft. Im Centro Historico gibt es einzelne Straßen, in denen in jedem Laden das selbe verkauft wird.

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In der Calle Bolivar zum Beispiel gibt es nur Musikinstrumente, vorallem aber Gitarren. In einer anderen Straße gibt es nur Schreib- und Bastelzeug, sowie Kunstbedarf und in wiederum einer anderen Straße bekommt man in jedem Laden Haushaltsgeräte, wie Mixer, Töpfe, Mikrowellen. Verrückt die Mexikaner! Vorallem haben wir uns gefragt, wie sich die einzelnen Läden alle halten können, wenn 100 Geschäfte in einer Straße alle dasselbe verkaufen und die andere Frage, die wir uns stellten: „In welchem Laden kauft man dann zum Beispiel den Mixer, wenn es ihn überall gibt?“.

Centro Historico

Im August fand auch unsere Bootsfahrt in Xochimilco statt, zu der ich schon einen Artikel veröffentlicht habe.

xochimilco

Es war super schönes Wetter und nur ein kleiner kurzer Schauer überraschte uns.
Das Wetter war generell Anfang bis Mitte August super schön und richtig warm.

Wir entspannten meist Sonntags auf unserer Dachterasse und sonnten uns oder Flo spielte Gitarre und ich hörte zu und sah der Wäsche beim trocknen zu. 🙂

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Dach

In Tlatelolco besuchten wir einen Garten, in dem man für eine Spende, selbst angebautes Obst und Gemüse kaufen kann. Auch einige Restaurants kaufen mittlerweile dort ihre frischen Zutaten und unterstützen so das soziale Garten Projekt.

Tlatelolco

Auch hierzu habe ich einen Beitrag veröffentlicht.

Wir spazierten durch Condesa und bestaunten den grünen, aber doch sehr hippen Stadtteil von Mexico City und tranken in einem der hippen Cafès einen Cappuccino.

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Die Sonne scheinte und ich fotografierte ein paar schöne Hauseingänge und meine streifen-gebräunten Füße (danke Birkenstocklatschen..:D).

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Condesa

Wir waren sogar bei einem Fußballspiel der PUMAS gegen die LOBOS im Olympiastadion der UNAM. Ich bin ja nicht so der Fußball Liebhaber, aber das war schon ganz schön aufregend.

Fußball

Flo musste am Eingang nicht nur seinen Beutel, sondern auch seinen Gürtel und seine Wasserflasche abgeben…:D andere unserer Gruppe, konnten mit all diesen Dingen ungehindert das Stadion betreten. Ich frage mich, wie gefährlich mein Freund auf andere wirken muss…:D

Wir waren endlich im Frida Kahlo Museum, nachdem wir extra früh aufgestanden sind nur um nicht länger als 45 Minuten anzustehen. Die Wartezeit überbrückten wir aber mit Cappuccino und Matcha Latte aus unserem Lieblingscafé..:)

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Wir waren beide super überwältigt vom Frida Kahlo Haus. Ich oute mich als quasi schon immer Frida Kahlo Fan und bin es mehr denn je..♥

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Am tollsten fanden wir den Arbeitsplatz und die beiden Schlafzimmer von Frida, dort ist alles noch so wie Frida es hinterlassen hat.

Auf dem Rückweg entdeckten wir eine gruselige Puppe auf einem Strommastkabel.

Puppe

Ende August waren wir noch auf dem Bazaar Sabado, auf dem ich mir einen Handgefertigten FAIR TRADE Schlüsselanhänger mit einem kleinen pinken Filzaffen kaufte und mir eine Decke vormerkte, die ich mir noch kaufen möchte für unsere neue Wohnung in Wismar.

Ausserdem besuchten wir das JUMEX Museum, indem zur Zeit eine Andy Warhol Ausstellung zusehen ist. Sehr umfangreich und ziemlich beeindruckend. In der untersten Etage war eine Installation mit rechteckigen, silbernen Luftballons die durch zirkulierende Ventilatorenluft durch den Raum gepustet wurden. Ziemlich cool..

Andy Warhol

Flo hatte übrigens den tollen Einfall Andy Warhol in „Andreas Kriegsloch“ umzutaufen.
Das war unser August und jetzt „Hallo September“!

Liebst, Anne ♥

mit dem Boot durch die Gärten

Therese, die wir hier in Mexiko kennenlernten, kommt aus Deutschland und macht, sowie wir, ihr Auslandssemester in Mexiko City. Sie studiert Kunst und war bereits im letzten Semester für ihr Praktikum hier.
Ihr Freund ist Mexikaner und ebenfalls Kunststudent. Er ist Teil eines Künstlerkollektivs und lud uns ein an einer Bootstour, die durch das Kollektiv organisiert wurde, teilzunehmen.

Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und machten uns am Sonntagmorgen, eingecremt, mit gefüllten Wasserflaschen und Sonnenhüten auf den Weg nach Xochimilco.
Xochimilco ist bekannt für seine „schwimmenden Gärten“ und ist auch der einzig natürliche Lebensraum von Axolotl. Ich habe aber keins gesehen.

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Wir fuhren mit einer kleinen Gruppe von Leuten (alles Designer, Künstler oder Forscher) los und verbrachten den ganzen Nachmittag auf den Kanälen von Xochimilco.
Wir machten unterwegs ein paar mal halt und sprachen über die Projekte jedes einzelnen und hatten ein tolles Mittagessen auf dem Wasser, zu dem jeder etwas beisteuerte.

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Bei einem kleinen Landgang in einen der Gärten, die Chinampa genannte werden, wurde erklärt, dass es wichtig ist, diese Kultur der Gärten zu erhalten und das Wissen über das Anlegen der Gärten weitergegeben werden muss.

Der Markt wird mittlerweile von der Massenproduktion beherrscht und es ist schwer junge Leute dafür zu sensibilisieren, diese Gärten anzulegen und die Tradition zu pflegen.
In Deutschland ist die Bewegung der Menschen, die die Verantwortung für die Erde übernehmen und auf eigene Pflanzen oder Bio umsteigen, viel größer als hier in Mexiko. Hier ist es nur ein kleiner Teil, der sich darüber im klaren ist, dass das Wissen und die Verantwortung der Tradition und Erhaltung weiter gegeben werden muss. Das soll sich ändern.

Als wir dann wieder an Land waren, gingen wir in unserer Gruppe noch Richtung Stadt und sahen einen bunten und lauten Umzug durch die Straßen gehen.

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Therese erzählte uns schon am morgen davon, dass jeden Abend ein Umzug in Xochimilco stattfindet. Es wird dabei eine Holzpuppe geehrt und gezeigt, die jedoch mit Schirmen von der Sonne geschützt wird. Diese Puppe ist aus Orangenbaumholz gefertigt und heißt „Niñopa“, sie ist das heiligste von Xochimilco. Die Menschen dürfen seine Kleidung küssen, ihn selbst aber nicht, da die Angst das er kaputt gehen könnte zu groß ist.

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→unter dem blauen Sonnenschirm könnt ihr Niñopa sehen

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Niñopa wechselt Jährlich seine Familie und es gibt Wartelisten von bis zu 50 Jahren, in die sich die Familien eintragen, die Niñopa für ein Jahr adoptieren und aufnehmen möchten.
Die Familie die Niñopa hat, baut für ihn ein eigenes Haus mit 3 Zimmern. Ganz schön kostspielig dieser Glaube.
Für uns absolut absurd, dass eine Puppe aus Orangenbaumholz durch die Straße getragen wird und jeden Abend für ihn ein Fest stattfindet.

Funfact: Niñopa besitzt soviel Kleidung und Spielzeug, dass bei seinem jährlichen Umzug 3 LKW’s benötigt werden, um diese zu transportieren.

Es war ein wunderbarer Ausflug, mit tollen Menschen und einer großen Ladung Natur.

Liebst, Anne ♥

¡Hola Mexicó!

Hallo!;)
Nach einer Menge Quesadillas, Tacos und Esquites bin ich zurück in der Blogwelt.
Wir sind jetzt seid 11 Tagen in Mexiko, waren 3 Tage lang in Cancún und sind nun in Mexiko City.
Cancún war ganz schön hot, kann ich euch sagen: 35°C und ein Antlantik der warm ist wie die heimische Badewanne. Aber wirklich toll!! 😉
In Mexiko City ist gerade Regenzeit, einmal am Tag regnet es, manchmal aber auch gar nicht, warm ist es trotzdem.:)

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Nach einer nicht so tollen Wohnung in Xochimilco wohnen wir nun in Coyoacán (hier hat übrigens meine Lieblingskünstlerin Frida Kahlo auch gelebt) und sind super happy hier zu sein. Wir wohnen in einem kleinen Apartment eines Künstlers, der mit auf dem Grundstück wohnt und einen Garten voller grün hat. Sogar eine riesige Bananenpflanze ist mit dabei.:)

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Am 7. August startet die Uni und wir können uns noch nicht so richtig vorstellen, wie es sein wird hier in Mexiko zu studieren.
Wir haben uns mittlerweile aber schon ganz gut eingelebt und genießen gerade unsere gemeinsame freie Zeit, erkunden die Gegend und essen mexikanische Köstlichkeiten so oft wir können.

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Am Sonntag auf dem weg zum Mercado de Coyoacán fanden wir auf dem Platz vor dem Mercado einen kleinen Markt, auf dem Künstler ihre Werke verkauften und Menschen zu mexikanischer Musik tanzten. Im Mercado selbst staunten wir nicht schlecht, was es dort alles gab. Von Gemüse und Obst über Blumen, Plastikschalen und -tüten zu Wrestlingmasken und Räucherstäbchen. Ein buntes, faszinierendes Gewusel aus vielen kleinen und großen Dingen.

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Gestern waren wir dann nochmal im Mercado und haben dort etwas gegessen, grandios. Es gibt hier auch fantastische frische Säfte und Wasser mit Fruchtmus. Ich hatte ein Wasser mit Kokosnuss und Flori hatte einen Saft aus Möhre, Orange, Apfel, Rote Bete und Sellerie – echt suuuper lecker und total günstig, grade mal 70 cent für einen 0,4er Becher voll.:)

Es wird nun wieder häufiger etwas von mir zu lesen geben!
¡Hasta luego!
Liebst, Anne ♥

 

auf nach méxico

Wie viele von euch vielleicht schon wissen, werde ich ab Juli voraussichtlich, mit meinem Freund 8 Monate nach Mexiko-City gehen.:)
Wir wollen dort unser Auslandsemester verbringen und herum reisen.
Die Zusage muss nur noch durch einen endgültigen Zettel aus Mexiko bestätigt werden und dann ist alles sicher!

Ich freue mich riesig, muss aber bis dahin auch noch einiges erledigen. Und der Juli kommt schneller als gedacht.:)
Das Bafög ist schon beantragt und die Auslandskrankenversicherung ist abgeschlossen. In Gedanken sitzen wir also schon im Flugzeug…

Ein Koffer, in dem ich meine Habseligkeiten unterbringe, muss noch her. Darum kümmere ich mich am Samstag, denn ich fahre nach Lüneburg zu Rothardt-Leder und werde hoffentlich mit einem super-duper Koffer den Laden wieder verlassen.
Ich kaufe lieber vor Ort als im Internet. Ich muss, vorallem bei einem Koffer, einfach das Material und das Gewicht erfühlen und vorallem die Größe abchecken, was man im Internet einfach nicht so gut kann.
Deswegen habe ich der lieben Kathrin von kateglitter.com geschrieben, deren Familie nämlich den Laden führt und fahre nun am Samstag dort hin.

Die Flüge nach Mexiko werden auch nächste Woche gebucht und dann müssen wir uns noch um Weiterreise- oder flexible Rückflugtickets kümmern.
Eine Unterkunft müssen wir auch noch ausfindig machen.
Meine To-do-Liste ist voll mit Dingen, die ich noch für bzw. vor Mexiko machen muss, aber ich hab auch einfach so Lust darauf endlich loszufliegen.:)

Wenn ihr brauchbare Tipps habt, immer her damit.:)

Liebst, Anne ♥