Outfit // Regenjacken und Andenken

Als wir beschlossen nach Mexiko zu fliegen um dort unser Auslandssemester zu verbringen dachten wir an alles Mögliche, jedoch nicht aber an die Regenzeit.
Nach einiger Recherche über Mexico City wurde uns dann aber bewusst, dass es durchaus ganz schön viel regnen kann.
Regenjacken packten wir jedoch aus verschiedenen Gründen trotzdem nicht in unser Reisegepäck.
Ich bin eher so der „was wir nicht haben, müssen wir eben kaufen“-Typ. Ich habe ja schließlich auch keine komplette Winterausrüstung für unseren New York Trip im Februar eingepackt. Ich möchte mir lieber einiges vor Ort kaufen, habe einerseits so einen Grund mehr auf Shoppingtrips zu gehen und andererseits habe ich dann auch eine viel engere Bindung zu meiner Kleidung, die ich hier oder dort gekauft habe und werde bei jedem tragen der tollen Teile an vergangene Momente erinnert.

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Zurück nach Mexiko und so auch zurück zum Regen.
Als es hier mit der Regenzeit in die heiße Phase ging musste ich mich dann doch so langsam mal umschauen und nach einer geeigneten Regenjacke Ausschau halten. Meine oberste Priorität galt natürlich dem Gedanken, dass sie mich trocken halten soll, dazu kam aber auch noch der Fakt, dass sie kein Vermögen kosten sollte und ebenso wollte ich nicht Aussehen, als hätte man mich in eine alte Mülltüte gewickelt. Sie sollte eben nicht nur funktionieren, sondern auch noch stylisch sein.
Flo wurde dann direkt bei Decathlon fündig, für mich gab es dort jedoch nicht wirklich etwas brauchbares.

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Die Suche ging also weiter für mich!
Ich landete bei Zara, die einige Regenjacken hatten aber nur die eine, die mir so gut gefiel, dass ich sie haben wollte. Wie das nun mal eben so ist, es gab sie nicht mehr in meiner Größe. Da ich aber ein super shopping Schlaufuchs bin, fragte ich die nette Verkäuferin einfach, in welcher Filiale meine Größe noch verfügbar war. Und siehe da, nur 2 klitzekleine Bahnstationen später stand ich in einer weiteren Zara Filiale und ein hilfbereiter Mitarbeiter kletterte im Lager umher um mir mein Exemplar reichen zu können..:)

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Mit super duper Regenjacke, die nicht nur den fiesen, sintflutartigen Regen abhält sondern auch noch mega aussieht verließ ich den Laden und war überglücklich.
Seit dem war sie fast im Dauereinsatz um mich vor dicken Tropfen zu schützen.

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Regenjacke – Zara (ähnliche hier) | Pullover – H&M (ähnlicher hier) | Tasche – MCM (ähnliche hier) | Hose – Monki | Socken – Forever21 (ähnliche hier) | Schuhe – Nike

Fotos: Florian Anhorn

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Monatsrückblick: September!

Letzten Monat war es unerwartet still um mich. Es geht manchmal eben nicht nach meiner Nase…

Ende August bis Anfang September hat es geregnet und geregnet und noch mehr geregnet. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel es geregnet hat…

Regen

Es hat so doll geregnet, dass in Xochimilco die Flüsse übergelaufen sind.
Schade nur, dass wir zu der Zeit in Xochimilco in der Uni waren, denn die Bahn fuhr nach der Überschwemmung nicht mehr, der Verkehr war eine riesen Katastrophe und wir mussten den UBER-Fahrer mit einigen Überzeugungsküsten bequatschen, dass wir doch bitte bitte nach Hause müssen…
Ich kann euch sagen: ES HAT FUNKTIONIERT!!! Wir haben zwar fast 3 Stunden für läppische 17km gebraucht, aber yeah!;)

Als wären monsunartiger Regen und sintflutartige Überschwemmungen noch nicht genug, gab es am Tag danach ein Erdbeben.
Ziemlich beängstigend, wenn man aus dem friedlichen Deutschland kommt, dort wo es niemals Hurricanes oder gar Erdbeben gibt.
Wir hatten aufjedenfall ganz schön schiss!
Da glücklicherweise aber nicht viel passiert ist und unser Vermieter uns mit beruhigenden Worten besänftigte, war der Schock darüber schnell vergessen. Unifrei war am Tag danach trotzdem, denn einige Gebäude mussten vor erneutem Betreten erst begutachtet werden.

Flori hat sich vom Erdbebenschreck und dem super fettigen und scharfen Essen dann passenderweise noch eine kleine Magenverstimmung eingefangen, die es dann mit Schonkost auszukurieren galt.

Pozole

Am Dia Independencia haben wir traditionell die leckerste Pozole gegessen und sind dann entspannt bei schönster Abendsonne durch Coyoacan spaziert, denn hier war ordentlich was los!
Abends haben wir im Schlafanzug und einer Tasse Yogitee, das riesige Feuerwerk von unserer kleinen Dachterasse aus bestaunt.

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Und dann?
Ja dann erreichte uns auch schon das zweite Erdbeben… diesmal ganz schön heftig! Einige Häuser stürzten ein und auch Menschen kamen ums leben. Unser Vermieter, der schon seit 67 Jahren in Mexico City lebt, erzähte uns, dass er noch nie ein so starkes Erdbeben gespürt habe, selbst das vor 32 Jahren ist nicht so stark gewesen.

Kirche

Bei uns in Coyoacan ist zum Glück nichts schlimmes passiert. Lediglich vom Kirchturm ist ein Stück runtergekommen.

Weinflasche

In unserer Wohnung ist nur eine angefangene Weinflasche zu Bruch gegangen, im Haus unseres Vermieters sind ein paar mehr Dinge runtergefallen. Aber zum Glück ist niemand aus unserer näheren Umgebung zu Schaden gekommen.

sushi

Auf den Schreck haben wir uns erstmal dazu entschieden selbst Sushi zu machen und es war super super lecker…

Ende September waren wir zum ersten mal im riesigen Viveros Park bei uns um die Ecke. Da ist die Natur, die wir hier täglich vermissen, vorallem weil die Luft hier so unglaublich schlecht ist.

Viveros

Wenn mir nochmal einer erzählt, dass in Berlin schlechte Luft sei, dann hat er/sie noch nie wirklich schlechte, nach Abgasen stinkende Luft geatmet!
Das war in dem riesigen Park, der eher schon ein kleiner Wald ist, anders. Dort duftet es nach Nadelbäumen, Erde und Wald. Wir haben uns so sehr gefreut, dass wir uns sofort die Schuhe auszogen und unsere blanken Füße im feuchten Gras positionierten. 🙂

Am nächten Tag sind wir direkt wieder hin und haben jetzt jeden Dienstag ein Jogging-Date im Park.

Zeichnung

Die letzte Septemberwoche haben wir aufgrund des Erdbeben-Uni-freis (und weil wir jetzt eigentlich auf Hiddensee wären mit unserer Zeichengruppe) in eine Zeichenwoche getauft. Jeden Tag wurde gezeichnet und gemalt, was das Zeug hielt.

Das war mein oder eher unser September, ganz schön viel Erdbeben und Wasser aber es war auch irgendwie schön…

Straße

Im Oktober kommen wieder mehr Beiträge – Indianer Ehrenwort! 😉

Liebst, Anne 🙂

Monatsrückblick: Tschüss August!

Tschüss August! Es war schön mit dir.

Der erste volle Monat, in dem wir in Mexico City wohnen, ist rum.
Das ging schnell und andererseits fühlen wir uns super wohl und für uns ist es schon total normal in Mexico City zu sein und hier zu leben.
In diesem Monat hat die Uni angefangen und wir sind schon voll drin im mexikanischen Studentenleben, haben aber dennoch viel Zeit ins Museum zu gehen oder uns andere super interessante Mexico Dinge anzuschauen. Die Stadt ist so riesig, dass man selbst in einem halben Jahr nicht alles gesehen haben kann…:)
Das heißt umgekehrt aber auch, dass man unendliche Stunden in der Metro, im Bus oder zu Fuß auf dem Weg irgendwo hin ist..

Nunja fangen wir mal mit dem Monatsrückblick von vorne an.
Direkt zu Beginn des Augustes, sind wir zum ersten Mal Pizza essen gegangen hier in Mexico und waren super überrascht wie lecker und italienisch die Pizza war. Wir waren zwar bei einem Italiener, aber man kann sich hier auf nichts verlassen. 😉

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In jedem noch so kleinen Lokal steht Maggi auf dem Tisch, sowie Worcester Sauce und eine wirklich eklige, scharfe nach Essig schmeckende, rötliche Sauce die auch „Valentina“ genannt wird. Flo hat alle Saucen auf seiner Pizza ausprobiert und fand alles mega eklig.:D

Dann waren wir im August auch zum ersten mal im Centro Historico und haben für Flo eine Gitarre gekauft. Im Centro Historico gibt es einzelne Straßen, in denen in jedem Laden das selbe verkauft wird.

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In der Calle Bolivar zum Beispiel gibt es nur Musikinstrumente, vorallem aber Gitarren. In einer anderen Straße gibt es nur Schreib- und Bastelzeug, sowie Kunstbedarf und in wiederum einer anderen Straße bekommt man in jedem Laden Haushaltsgeräte, wie Mixer, Töpfe, Mikrowellen. Verrückt die Mexikaner! Vorallem haben wir uns gefragt, wie sich die einzelnen Läden alle halten können, wenn 100 Geschäfte in einer Straße alle dasselbe verkaufen und die andere Frage, die wir uns stellten: „In welchem Laden kauft man dann zum Beispiel den Mixer, wenn es ihn überall gibt?“.

Centro Historico

Im August fand auch unsere Bootsfahrt in Xochimilco statt, zu der ich schon einen Artikel veröffentlicht habe.

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Es war super schönes Wetter und nur ein kleiner kurzer Schauer überraschte uns.
Das Wetter war generell Anfang bis Mitte August super schön und richtig warm.

Wir entspannten meist Sonntags auf unserer Dachterasse und sonnten uns oder Flo spielte Gitarre und ich hörte zu und sah der Wäsche beim trocknen zu. 🙂

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Dach

In Tlatelolco besuchten wir einen Garten, in dem man für eine Spende, selbst angebautes Obst und Gemüse kaufen kann. Auch einige Restaurants kaufen mittlerweile dort ihre frischen Zutaten und unterstützen so das soziale Garten Projekt.

Tlatelolco

Auch hierzu habe ich einen Beitrag veröffentlicht.

Wir spazierten durch Condesa und bestaunten den grünen, aber doch sehr hippen Stadtteil von Mexico City und tranken in einem der hippen Cafès einen Cappuccino.

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Die Sonne scheinte und ich fotografierte ein paar schöne Hauseingänge und meine streifen-gebräunten Füße (danke Birkenstocklatschen..:D).

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Condesa

Wir waren sogar bei einem Fußballspiel der PUMAS gegen die LOBOS im Olympiastadion der UNAM. Ich bin ja nicht so der Fußball Liebhaber, aber das war schon ganz schön aufregend.

Fußball

Flo musste am Eingang nicht nur seinen Beutel, sondern auch seinen Gürtel und seine Wasserflasche abgeben…:D andere unserer Gruppe, konnten mit all diesen Dingen ungehindert das Stadion betreten. Ich frage mich, wie gefährlich mein Freund auf andere wirken muss…:D

Wir waren endlich im Frida Kahlo Museum, nachdem wir extra früh aufgestanden sind nur um nicht länger als 45 Minuten anzustehen. Die Wartezeit überbrückten wir aber mit Cappuccino und Matcha Latte aus unserem Lieblingscafé..:)

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Wir waren beide super überwältigt vom Frida Kahlo Haus. Ich oute mich als quasi schon immer Frida Kahlo Fan und bin es mehr denn je..♥

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Am tollsten fanden wir den Arbeitsplatz und die beiden Schlafzimmer von Frida, dort ist alles noch so wie Frida es hinterlassen hat.

Auf dem Rückweg entdeckten wir eine gruselige Puppe auf einem Strommastkabel.

Puppe

Ende August waren wir noch auf dem Bazaar Sabado, auf dem ich mir einen Handgefertigten FAIR TRADE Schlüsselanhänger mit einem kleinen pinken Filzaffen kaufte und mir eine Decke vormerkte, die ich mir noch kaufen möchte für unsere neue Wohnung in Wismar.

Ausserdem besuchten wir das JUMEX Museum, indem zur Zeit eine Andy Warhol Ausstellung zusehen ist. Sehr umfangreich und ziemlich beeindruckend. In der untersten Etage war eine Installation mit rechteckigen, silbernen Luftballons die durch zirkulierende Ventilatorenluft durch den Raum gepustet wurden. Ziemlich cool..

Andy Warhol

Flo hatte übrigens den tollen Einfall Andy Warhol in „Andreas Kriegsloch“ umzutaufen.
Das war unser August und jetzt „Hallo September“!

Liebst, Anne ♥

mit dem Boot durch die Gärten

Therese, die wir hier in Mexiko kennenlernten, kommt aus Deutschland und macht, sowie wir, ihr Auslandssemester in Mexiko City. Sie studiert Kunst und war bereits im letzten Semester für ihr Praktikum hier.
Ihr Freund ist Mexikaner und ebenfalls Kunststudent. Er ist Teil eines Künstlerkollektivs und lud uns ein an einer Bootstour, die durch das Kollektiv organisiert wurde, teilzunehmen.

Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und machten uns am Sonntagmorgen, eingecremt, mit gefüllten Wasserflaschen und Sonnenhüten auf den Weg nach Xochimilco.
Xochimilco ist bekannt für seine „schwimmenden Gärten“ und ist auch der einzig natürliche Lebensraum von Axolotl. Ich habe aber keins gesehen.

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Wir fuhren mit einer kleinen Gruppe von Leuten (alles Designer, Künstler oder Forscher) los und verbrachten den ganzen Nachmittag auf den Kanälen von Xochimilco.
Wir machten unterwegs ein paar mal halt und sprachen über die Projekte jedes einzelnen und hatten ein tolles Mittagessen auf dem Wasser, zu dem jeder etwas beisteuerte.

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Bei einem kleinen Landgang in einen der Gärten, die Chinampa genannte werden, wurde erklärt, dass es wichtig ist, diese Kultur der Gärten zu erhalten und das Wissen über das Anlegen der Gärten weitergegeben werden muss.

Der Markt wird mittlerweile von der Massenproduktion beherrscht und es ist schwer junge Leute dafür zu sensibilisieren, diese Gärten anzulegen und die Tradition zu pflegen.
In Deutschland ist die Bewegung der Menschen, die die Verantwortung für die Erde übernehmen und auf eigene Pflanzen oder Bio umsteigen, viel größer als hier in Mexiko. Hier ist es nur ein kleiner Teil, der sich darüber im klaren ist, dass das Wissen und die Verantwortung der Tradition und Erhaltung weiter gegeben werden muss. Das soll sich ändern.

Als wir dann wieder an Land waren, gingen wir in unserer Gruppe noch Richtung Stadt und sahen einen bunten und lauten Umzug durch die Straßen gehen.

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Therese erzählte uns schon am morgen davon, dass jeden Abend ein Umzug in Xochimilco stattfindet. Es wird dabei eine Holzpuppe geehrt und gezeigt, die jedoch mit Schirmen von der Sonne geschützt wird. Diese Puppe ist aus Orangenbaumholz gefertigt und heißt „Niñopa“, sie ist das heiligste von Xochimilco. Die Menschen dürfen seine Kleidung küssen, ihn selbst aber nicht, da die Angst das er kaputt gehen könnte zu groß ist.

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→unter dem blauen Sonnenschirm könnt ihr Niñopa sehen

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Niñopa wechselt Jährlich seine Familie und es gibt Wartelisten von bis zu 50 Jahren, in die sich die Familien eintragen, die Niñopa für ein Jahr adoptieren und aufnehmen möchten.
Die Familie die Niñopa hat, baut für ihn ein eigenes Haus mit 3 Zimmern. Ganz schön kostspielig dieser Glaube.
Für uns absolut absurd, dass eine Puppe aus Orangenbaumholz durch die Straße getragen wird und jeden Abend für ihn ein Fest stattfindet.

Funfact: Niñopa besitzt soviel Kleidung und Spielzeug, dass bei seinem jährlichen Umzug 3 LKW’s benötigt werden, um diese zu transportieren.

Es war ein wunderbarer Ausflug, mit tollen Menschen und einer großen Ladung Natur.

Liebst, Anne ♥

Urban Gardening in Tlatelolco

Auf dem Flug nach Mexico las ich im Lufthansamagazin etwas über Gärten in Mexico City. Unter anderem wurde dort ein Urban Gardening Projekt vorgestellt, bei dem freiwillige helfen den Garten zu bepflanzen und Kurse für Kinder gegeben werden.

Ich habe mir natürlich nicht aufgeschrieben, wie dieser Garten hieß, der mich besonders interessierte. Aus dem Kopf ging er mir trotzdem nicht und deshalb durchforstete ich das Internet und da Lufthansa auch an Leute denkt, die sich interessante Dinge nicht aufschreiben, fand ich den Artikel in voller Länge auf der Internetseite des Lufthansamagazins – yeah!

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Wir waren also nur noch eine kurze Fahrt mit der Metro entfernt und schon standen wir mitten in Tlatelolco.
Man muss dazu sagen, dass wir in diesem Viertel die einzigen Touristen waren. Es ist für Pauschaltouristen, die das Touri-Mexiko sehen wollen, wahrscheinlich einfach nicht attraktiv genug gestaltet. Für uns grade perfekt, weil diese Orte um einiges spannender sind. 😉

Wir spazierten ungefähr 20 Minuten an einer viel befahrenen Straße, vorbei an heruntergekommenen Hochhäusern, Streetfoodständen und einer absoluten Luxux-Hochglanz-Polizei Station.

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Und dann standen wir vor dem großen Schild „Huerto Tlatelolco“, ich traute mich erst nicht die Frau hinter dem Zaun anzusprechen, ob wir rein kommen durften. Als sie uns sah, kam sie jedoch näher und ich konnte ganz mutig auf spanisch fragen, ob wir den Garten besuchen können.
Sie öffnete die Tür und wir standen im Paradies zwischen lautem Großstadttrubel.

Der Garten strahlte vor lauter Zitronenfaltern und Bienen, der Duft von frischem Lavendel streifte meine Nase.
Wow!
So etwas hab ich echt noch nie gesehen. Eben noch vorbei an Schrott und Müll und schon stehen wir an einem der schönsten und bestriechensten Orte.

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Als wir da so völlig überwältigt standen begrüßte uns ein junger Mann, der in dem Garten arbeitet. Er sprach deutsch, da er ein Auslandssemester in Deutschland gemacht hatte, das einzige was er nicht auf Deutsch benennen konnte waren die Pflanzen. Er nahm sich Zeit, führte uns ein wenig herum und erklärte uns was hinter dem Konzept des Gartens steckt.
Man kann dort freiwillig helfen zu pflanzen, zu pflegen und auch ernten. Man bezahlt nur für das, was man geerntet hat und unterstützt so das Gartenprojekt. Auch naheliegende Restaurants kaufen die Ernte des Gartens und holen diese dann mit UBER ab, erzählt er.

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Ich finde das Konzept ziemlich beeindruckend, was auch an der sehr offenen und begeisterten erzählung des Jungen Mannes lag. Man hat sofort gemerkt, dass was er dort macht, macht er mit vollem Herzblut. Als er uns dann 2 Bananen, eine Tomate und eine kleine, krumme Gurke schenkte, umarmte ich ihn vor lauter Dankbarkeit. (Das sollte man meiner Meinung nach sowieso viel häufiger tun!;))Er sprach so offen über das Projekt und war dankbar für unser großes Interesse.

Wir standen nun also vor einer Bananenpflanze und aßen ihre Früchte. Irre, Leute wirklich Irre.
Ich glaube, dass ich in meinem Leben noch nie eine Banane gegessen habe, die so doll nach Banane geschmeckt hat. Fast traurig, dass ich dafür 24 Jahre alt werde musste..
Wir waren so überwältigt und froh darüber, dass es Menschen gibt, denen die Umwelt so doll am Herzen liegt, dass wir etwas Geld spendeten um den Garten zu unterstützen. (Der Garten ist auf Spenden und Sponsoren angewiesen um überleben zu können.)

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Es ist so wichtig, das nochmehr Leute von diesem Projekt und dem Garten in Tlatelolco erfahren, ihm einen Besuch abstatten und am besten selbst dort mitarbeiten oder einen eigenen Garten dieser Art eröffnen.

Also Leute, falls ihr in Mexiko City seid, ihr müsst da hin.
Es ist die reinste Oase!

Die Adresse des Gartens:
Paseo de la Reforma 742,
Tlatelolco, Cuauhtemoc,
06200 Ciudad de México, CDMX

Liebst, Anne ♥

Anmerkung: Alle Fotos wurden mit meinem Iphone 6 aufgenommen.

¡Hola Mexicó!

Hallo!;)
Nach einer Menge Quesadillas, Tacos und Esquites bin ich zurück in der Blogwelt.
Wir sind jetzt seid 11 Tagen in Mexiko, waren 3 Tage lang in Cancún und sind nun in Mexiko City.
Cancún war ganz schön hot, kann ich euch sagen: 35°C und ein Antlantik der warm ist wie die heimische Badewanne. Aber wirklich toll!! 😉
In Mexiko City ist gerade Regenzeit, einmal am Tag regnet es, manchmal aber auch gar nicht, warm ist es trotzdem.:)

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Nach einer nicht so tollen Wohnung in Xochimilco wohnen wir nun in Coyoacán (hier hat übrigens meine Lieblingskünstlerin Frida Kahlo auch gelebt) und sind super happy hier zu sein. Wir wohnen in einem kleinen Apartment eines Künstlers, der mit auf dem Grundstück wohnt und einen Garten voller grün hat. Sogar eine riesige Bananenpflanze ist mit dabei.:)

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Am 7. August startet die Uni und wir können uns noch nicht so richtig vorstellen, wie es sein wird hier in Mexiko zu studieren.
Wir haben uns mittlerweile aber schon ganz gut eingelebt und genießen gerade unsere gemeinsame freie Zeit, erkunden die Gegend und essen mexikanische Köstlichkeiten so oft wir können.

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Am Sonntag auf dem weg zum Mercado de Coyoacán fanden wir auf dem Platz vor dem Mercado einen kleinen Markt, auf dem Künstler ihre Werke verkauften und Menschen zu mexikanischer Musik tanzten. Im Mercado selbst staunten wir nicht schlecht, was es dort alles gab. Von Gemüse und Obst über Blumen, Plastikschalen und -tüten zu Wrestlingmasken und Räucherstäbchen. Ein buntes, faszinierendes Gewusel aus vielen kleinen und großen Dingen.

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Gestern waren wir dann nochmal im Mercado und haben dort etwas gegessen, grandios. Es gibt hier auch fantastische frische Säfte und Wasser mit Fruchtmus. Ich hatte ein Wasser mit Kokosnuss und Flori hatte einen Saft aus Möhre, Orange, Apfel, Rote Bete und Sellerie – echt suuuper lecker und total günstig, grade mal 70 cent für einen 0,4er Becher voll.:)

Es wird nun wieder häufiger etwas von mir zu lesen geben!
¡Hasta luego!
Liebst, Anne ♥

 

Quinoa mit Kichererbsen, Spinat und Kokosmilch

 

Halloooo! Ich bin wieder da.
Es war ganz schön still hier auf dem Blog in den letzten Monaten.
Es war viel zu tun, ausserhalb des Blogs.
Dinge für Mexiko mussten erledigt werden, ich bin aus meiner Wohnung ausgezogen und in der Hochschule war auch arbeiten angesagt.
Nun, ich will nicht lange klagen, denn es macht ja auch alles irgendwie immer Spaß, nur für den Blog konnte ich mich keine Zeit nehmen.
Aber jetzt!
Endlich geht es weiter und ich starte direkt mit einem Rezept, dass ich vor einiger Zeit schon gekocht habe für den Blog.

Es gibt Quinoa mit Kichererbsen-Spinat-Kokossoße.
Also mir schmeckt es so gut, dass ich es schon einige male kochte, da es auch relativ schnell zubereitet ist und sich super zum mitnehmen am nächsten Tag eignet. 😉

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Ich will nicht lange drum herum reden, hier ist es:

Zutaten:

1 Tasse Quinoa
2,5 Tassen Wasser
3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Dose Kokosmilch
1 Dose Kichererbsen
2 volle Hände Spinat
3-4 EL Tahin
grüner Curry
Tandoori-Gewürz
Chili gemahlen
Kurkuma
Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Kokosöl (zum Braten)

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Den Quinoa leicht im Topf rösten und anschließend mit Wasser aufgießen. Das ganze mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen (Achtung! Nicht umrühren, sonst wird der Quinoa hart und trocken). Wenn das ganze blubbert, lass ich den Quinoa bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln und quellen.
In der Zwischenzeit schneide ich die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch klein und lasse in einer Pfanne ca. 2 TL Kokosöl schmelzen.
Dann werfe ich die Frühlingszwiebelringe in die Pfanne und dünste sie an, bis sie leicht glasig werden und füge dann den Knoblauch hinzu.
Nach kurzer Zeit gebe ich den Spinat in die Pfanne und lasse ihn bei geschlossenem Deckel etwas zusammenfallen.
Ich lösche anschließend mit Kokosmilch ab und lass das ganze etwas köcheln bis ich die Kichererbsen hinzufüge und die Soße noch eine Runde köcheln kann.
Anschließend stelle ich den Quinoa vom Herd und fange an die Soße zu würzen (ich hab da keine genauen Mengenangaben, da ich immer unterschiedlich und nach Geschmack würze).
Dazu beginne ich mit Tahin und füge dann die anderen Gewürze frei Schnauze hinzu.
Wichtig ist: immer probieren!
Man kann auch nach belieben andere Gewürze dazu nehmen, ich mag es immer lieber, wenn etwas schärfe im Essen ist und nehme manchmal noch etwas Tabasco zu den gemahlenen Chilis hinzu.
Zum Schluss kommt der Quinoa mit in die Pfanne und wird mit der Soße vermischt, dann alles auf den Teller und noch mit Sesam angerichtet.
Ich hoffe euch schmeckt es genauso gut wie mir! 😉
Das Rezept reicht für 2-3 Personen.

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Liebst, Anne ♥

Fotos: Florian Anhorn

auf nach méxico

Wie viele von euch vielleicht schon wissen, werde ich ab Juli voraussichtlich, mit meinem Freund 8 Monate nach Mexiko-City gehen.:)
Wir wollen dort unser Auslandsemester verbringen und herum reisen.
Die Zusage muss nur noch durch einen endgültigen Zettel aus Mexiko bestätigt werden und dann ist alles sicher!

Ich freue mich riesig, muss aber bis dahin auch noch einiges erledigen. Und der Juli kommt schneller als gedacht.:)
Das Bafög ist schon beantragt und die Auslandskrankenversicherung ist abgeschlossen. In Gedanken sitzen wir also schon im Flugzeug…

Ein Koffer, in dem ich meine Habseligkeiten unterbringe, muss noch her. Darum kümmere ich mich am Samstag, denn ich fahre nach Lüneburg zu Rothardt-Leder und werde hoffentlich mit einem super-duper Koffer den Laden wieder verlassen.
Ich kaufe lieber vor Ort als im Internet. Ich muss, vorallem bei einem Koffer, einfach das Material und das Gewicht erfühlen und vorallem die Größe abchecken, was man im Internet einfach nicht so gut kann.
Deswegen habe ich der lieben Kathrin von kateglitter.com geschrieben, deren Familie nämlich den Laden führt und fahre nun am Samstag dort hin.

Die Flüge nach Mexiko werden auch nächste Woche gebucht und dann müssen wir uns noch um Weiterreise- oder flexible Rückflugtickets kümmern.
Eine Unterkunft müssen wir auch noch ausfindig machen.
Meine To-do-Liste ist voll mit Dingen, die ich noch für bzw. vor Mexiko machen muss, aber ich hab auch einfach so Lust darauf endlich loszufliegen.:)

Wenn ihr brauchbare Tipps habt, immer her damit.:)

Liebst, Anne ♥

 

Es wird warm – wishlist

Letztes Wochenende war er schon da und zwar in seiner vollen Pracht!
Ich verbrachte das letzte Wochenende bei strahlendem Sonnenschein in Berlin und es war fast zu warm um eine Jacke zu tragen.
Wir saßen den ganzen Tag in der Sonne und schlenderten durch ein sich sonnendes Berlin.
An jeder Eisdiele standen meterlange Schlangen an und auch wir erfrischten uns mit einem Mangoeis in der Sonne.:)

15°C und wunderbar gut gelaunte Menschen, jetzt ist es soweit!
Dachte ich zumindest und zwei Tage später überraschte mich das Wetter mit 2°C und Regen…
Naja, ich will die Hoffnung nicht aufgeben und glaube fest daran, dass es bald wieder warm wird und das nicht nur für ein Wochenende.

Bis dahin könnt ihr noch dicke Pullover über euren Sommerkleidchen tragen.
Ich bin ein absoluter fanatiker von Senfgelb und Sonnengelb und ich denke das in diesem Sommer das ein oder andere gelbe Teil in meinen Kleiderschrank einziehen darf.

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Pullover-KDG x This is Jane Wayne | Hut-KDG x This is Jane Wayne | Tasche-Zara | Jumpsuit-Edited | Sonnenbrille-Le Specs | Sneaker-Nike |Ring-Luilu |Wedges-Castañer

Die Sonne scheint draußen zumindest schonmal, jetzt muss nur die Temperatur noch mitziehen.;)

Liebst, Anne♥

 

 

Ich glaube, er ist da!

Na, habt ihr es auch schon gemerkt? Der Frühling ist da!
Menschen mit Sonnenbrillen und Eis in der Hand kommen mir entgegen und ich bin mir sicher: Jetzt ist er wirklich da!

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Es scheint nun seit 5 Tagen schon die Sonne und es wird wärmer draußen.
Ich habe sogar gestern die Vögel zwitschern hören und war ganz erschrocken. Das hab ich ja schon ewig nicht mehr gehört.
Ziemlich schön aber, um ehrlich zu sein!
Ich habe diese Woche mein erstes Schokoeis (für 2017) in der Waffel gegessen. Und auch wenn ich dabei am liebsten Handschuhe getragen hätte, weil meine Hand fast abgefroren wäre, würde ich am liebsten jetzt jeden Tag ein Schokoeis essen!

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Hose – Levi´s | Shirt – Zara (ähnlich hier) |  Jacke – Vintage (ähnlich hier) | Schuhe – Office (ähnlich hier) | Handtasche – Vintage (ähnlich hier)

Ich habe aber diese Woche nicht nur mein erstes Eis gegessen sondern auch zum ersten Mal überhaupt meine geliebte Second Hand Wildlederjacke getragen.
Ich habe sie im November gekauft und es war bis jetzt immer viiiiiiel zu kalt.
Sie ist einfach so schön und die Farbe ist ja mal der absolute oberknaller. 🙂

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Alle Bilder sind von Florian Anhorn fotografiert.

Bitte liebe Sonne, geh jetzt nicht mehr!
Ich hab dich doch so gerne und du machst mir so gute Laune!

Liebst, Anne ♥